In der Handwerkerscheune in Matzersreuth fand am vergangenen Freitag ein ganz besonderes (Männer)event statt: Eine Freundesgruppe aus Oberbayern, bestehend aus Stefan sowie den Brüdern Thilo und Dominik, alle um die 50 Jahre alt, kam zusammen, um im Rahmen ihres jährlichen Treffens etwas Einzigartiges zu schaffen. Leider musste der vierte im Bunde, Florian, kurzfristig absagen. Nach erfolgreichen Projekten wie Bierbrauen, Äxte schmieden und Schnapsbrennen stand in diesem Jahr die Herstellung gebrauchsfertiger Bottiche und Eimer auf dem Programm.
Unter der fachkundigen Anleitung des Arbeitskreises Historisches Handwerk, geleitet von dem stellvertretenden Vereinsvorsitzenden Herbert Konrad, erlebten die Teilnehmer einen lehrreichen und unterhaltsamen Tag. Die Männer tauchten tief in die Tradition des Böttcherns ein und lernten die Kunst des Holzhandwerks kennen. Mit viel Geschick und Teamarbeit entstanden beeindruckende Werke, die nicht nur als praktische Gegenstände, sondern auch als Erinnerungsstücke an diesen besonderen Tag dienen werden.
Erster Bürgermeister Franz Stahl besuchte die drei Männer sowie den Historischen Arbeitskreis in der Handwerkerscheune. In lockerer Runde berichteten Stefan, Thilo und Dominik, wie sie zu ihren Ausflügen kamen und was sie inspiriert, die historischen Arbeitstechniken zu erlernen. Die Veranstaltung bot nicht nur die Möglichkeit, handwerkliche Fähigkeiten zu erlernen, sondern auch, die Freundschaft und den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe zu stärken. Die Teilnehmer waren begeistert von der Erfahrung und dem Austausch mit Gleichgesinnten.
Foto: Stadt Tirschenreuth I Nico Wiesend
BU: Herbert Konrad (l.), Franz Stahl (2.v.l.) und der Historische Arbeitskreis hießen die „Handwerker“ Thilo (sitzend), Stefan (4.v.l.) und Dominik (4.v.r.) herzlich willkommen